Geschichte unserer Schule

Schule in Marienheide

Wir danken Herrn F.J. Siemerkus für die Zusammenstellung dieser historischen Fakten

 

1548: Erste Erwähnung einer Schule in Marienheide - Prediger des Klosters übernehmen die Aufsicht über die Schule im Kloster.

28.04.1709: Eröffnung der Klosterschule - geleitet wird sie von den Dominikanern

1717: In der Schule in Müllenbach wird der erste Lehrer eingestellt. Das Schulgebäude wurde 1796 abgerissen.

1796: Neubau der Schule Müllenbach – 1915 wurde das Gebäude zu einem Wohnhaus umgebaut (Haus Wolf, Graf-Albert-Straße).

1803: Die Dominikaner verlassen Marienheide. Die Klosterschule wird geschlossen. Der Schulunterricht wird ins "Küsterhaus" in der Klosterstraße verlegt.

1819: Bau der ev. Volksschule Kotthausen – Bis 1950 fand hier Unterricht statt.

1824: Nach längerer Zeit (Lehrermangel) wird wieder Schulunterricht für katholische Kinder erteilt.

1842: Die ev. Volksschule Linge wird eingeweiht. Bis 1960 wurde hier unterrichtet.

1867: Bau der ev. Volksschule in der Hauptstraße gegenüber dem Rathaus

1879: Die kath. Schule in Kempershöhe wird eingeweiht.

1905: Die einklassige ev. Volksschule Rodt wird eröffnet.

1908: Die kath. Schule Ecke Hauptstr. / Bockelsburger Weg sowie das Lehrerhaus wird an die Bahn verkauft.

24.10.1910: Die neue kath. Volksschule in der Leppestraße wird eröffnet.

1913: In Kotthausen wird der Saal Müller als Klassenraum eingerichtet.

1915: Neubau der Schule Müllenbach, der heutigen GGS Müllenbach

1922: Eröffnung der kath. Volksschule im Gebäude der ehem. Gaststätte Schaffert in Schöneborn

1933: Die ev. Volksschule Rodt wird geschlossen.

1934: Die einklassige ev. Volksschule in der Hauptstraße schließt und zieht in das Schulgebäude in der Leppestraße.

1939: Die Schule Schöneborn wird aufgelöst.

1944: Die Gestapo beschlagnahmt das Schulgebäude in der Leppestraße. Der Schulunterricht findet in der Vikarie und in Gaststätten statt.

05.05.1945: Kinder finden in einem Auto auf dem Schulgelände einen Karton mit Munition. Bei der Explosion stirbt ein Junge, ein weiterer wird schwer verletzt.

08.08.1945: Die kath. Volksschule wird wieder geöffnet. Allerdings sind die Räume verwüstet, es gibt zu wenig Lehrer, keine Lehrmittel und kein Heizmaterial.

22.04.1950: Die neue ev. Volksschule Kotthausen wird eröffnet.

1954: Das Gebäude der ehemaligen ev. Volksschule (bis 1934) wird wg. Baufälligkeit abgerissen.

1954: Die neuen Erweiterungsbauten der ev. und der kath. Volksschule an der Leppestraße werden eingeweiht.

1960: Die evangelische Volksschule in Höfel wird eröffnet. Sie ersetzt das über 100 Jahre alte Schulgebäude in Linge.

1968: Die Schule Kempershöhe wird geschlossen. Sie war seit 1879 einklassige Volksschule.

1968: Durch die Schulreform werden die kath. und ev. Volksschule aufgelöst. Sie gehen ein in die neue Grund- und Hauptschule.

1969: Die Grund- und Hauptschule an der Leppestraße werden durch Pavillons erweitert.

1989 Die kath. Volksschule feiert ihr 150-jähriges Bestehen.

F.J. Siemerkus